Über uns

Aus kleinen Anfängen heraus von dem Kaufmann Gustav Schneider im Jahre 1876 gegründet, wurde das Geschäft nach dem Tode des Herrn Gustav Schneider im Jahre 1886 durch die Angestellten Franz Wich und Gustav Glenck übernommen und mit großer Tatkraft weiterentwickelt. Im Jahre 1907 wurde die Münchener Filiale der Nürnberger Kohlenhandlung C. Schmid & Co. angegliedert und die Firma seither als G.m.b.H. geführt.

Der erste Lagerplatz an der Landsberger Straße gegenüber der Augustiner-Brauerei musste im Jahre 1888 der Bahn zur Verfügung gestellt werden, die dort die Eilguthalle errichtete. Die Firma siedelte nach dem Kapellenweg in Untersendling über. Die Ausdehnung des Geschäftes machte aber bald die Beschaffung eines größeren Lagerplatzes notwendig. Dies gab Veranlassung zum Kauf eines nahezu 23.000 Quadratmeter großen Grundstückes an der Hansastraße, wohin der Betrieb um die Jahrhundertwende verlegt wurde und sich heute noch befindet. Hier wurden umfangreiche, mustergültige Anlagen mit allen technischen Neuerungen erstellt, die als Sehenswürdigkeit für das damalige München auch von Prinz Ludwig, dem späteren König Ludwig III. von Bayern, besichtigt wurden und volle Anerkennung fanden.
Kunden des Platzgeschäftes waren Jahrzehnte hindurch die verschiedenen Hofhaltungen, zahlreiche Behörden, Industrie-Firmen, Gewerbebetriebe und Tausende von Privat-Haushaltungen. Das Streckengeschäft reichte über die engere Heimat hinaus bis nach Österreich und Italien.

Die aufwärtsstrebende Entwicklung nahm bis zum ersten Weltkrieg ihren Fortgang. Die Überbrückung des allgemeinen wirtschaftlichen Niedergangs in den Nachkriegsjahren brachte große Opfer mit sich. Durchgreifende Maßnahmen waren erforderlich geworden. Dank einer weitschauenden Planung konnte das Unternehmen jedoch in seinen Grundfesten nicht erschüttert werden. Im Zuge der Reorganisation wurde der Betrieb durch Anschaffung neuester Maschinen und Einrichtungen sowie durch Umstellung des Pferde-Fuhrwerksbetriebes auf Kraftfahrzeuge und Zugmaschinen in seiner Entwicklung weiter gefördert.

Im Jahre 1932 wurde als Ergänzungsbetrieb für den Sommer eine Kunsteisfabrik errichtet.

Der Zweite Weltkrieg verursachte durch Brennstoffmangel und Zwangsbewirtschaftung sowie durch die katastrophalen Wirtschaftsschäden weit über das Kriegsende hinaus umfangreiche Einschränkungen und Erschwernisse. Vor allem fiel auch der größte Teil der Betriebsanlagen dem Luftkrieg sowie einer Brandkatastrophe im Jahre 1947, die in ihrem Ausmaß die größte des Jahres in München war, zum Opfer.

Wie zur Gründungszeit musste sich das einst blühende Unternehmen aus dem Chaos heraus mit nur wenigen Mann, den durch die Währungsreform äußerst begrenzten Mitteln und einem bescheidenen Rest an Betriebsanlagen erneut an einen gewaltigen Aufbau wagen. Bereits im Jahre 1951, im 75. Jahr nach der Gründung, war der Wiederaufbau soweit fortgeschritten, dass nicht nur die betrieblichen Anlagen und Gebäude nahezu vollständig und zum Teil erweitert wieder erstanden waren, sondern auch das Unternehmen selbst in seiner Leistungsfähigkeit und seiner Bedeutung wieder auf die Höhe gebracht werden konnte, demzufolge es zu einer ersten seiner Branche am Platze gezählt wurde.

Der Strukturwandel im Energiesektor mit dem Auslaufen der Kohleversorgung hat bewirkt, dass die freien Lagerflächen einer neuen Nutzung zugeführt wurden. Bereits im Jahr 1969 begann die Umstrukturierung zum Immobilien-Verwaltungsunternehmen.

In der ersten Phase entstanden das Bürohaus Hansastraße 17 und gleichzeitig eine Lagerhalle mit über 5.000 Quadratmetern Fläche. 1972 ergänzte eine zweite Lagerhalle den Flächenbestand auf mehr als 6.500 Quadratmetern. 1983 begann der Aufbau des Bürohauses Hansastraße 15 mit großzügiger Tiefgarage.

Heute nutzen bedeutende Firmen aus Wirtschaft und Verwaltung diese Immobilien. In direkter Umgebung befinden sich zahlreiche namhafte Unternehmen wie u.a. die ADAC-Zentrale und die Fraunhofer-Gesellschaft.